Kulturtipp: Das Porsche Museum Stuttgart

Die Automobilstadt Stuttgart ist bekannt für Mercedes und Porsche. Beide haben in Stuttgart ein Museum. Ich hab mir mal das Porsche Museum angeschaut.

Porsche Museum mit 911er Kunst Porsche hat sein Museum am Firmensitz in Stuttgart-Zuffenhausen. Das erste Museum wurde 1976 für die Allgemeinheit geöffnet. Es war auf dem Werksgelände in einer ehemaligen Motorenfertigungshalle. Ich kann mich noch daran erinnern. Es war ein alter Klinkerbau.  Das Museum war im Erdgeschoss und bestand eigentlich nur aus einem langen Gang an dem links und Rechts diverse Ausstellungsstücke standen.

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Um dem Mythos Porsche gerecht zu werden, fing man 2005 mit einem Neubau an. Das Architekturbüro Delugan Meissel entwarf eine geniale Ausstellungsfläche, die quasi in der Luft schwebt. Tatsächlich eine äußerst diffizile Stahlkonstruktion die nur an drei Punkten mit dem Boden Verbunden ist und sonst tatsächlich schwebt. Da ich den Bau mitverfolgt habe kann ich sagen, daß der Stahlrohbau viel spektakulärer aussah, als es am Schluß durch die ganze Verkleidung den Anschein macht.
Porsche Museum Architektur Spiegelung Anfang 2009 wurde das Neue Porsche Museum eröffnet. Es beherbergt nun rund 80 Porsche Fahrzeuge in der Dauerausstellung. Zu Erleben gibt es Fahrzeuge aus der Porsche Renngeschichte, sowie spannende Prototypen aber auch die unterschiedlichsten Serienfahrzeuge wie zum Beispiel die gesamte 911er Familie.

Hinzu kommen wechselnde Ausstellungen, die unterschiedlichste Themen aufgreifen. So kann man als Besucher immer wieder zusätzliche Exponate entdecken, die sonst nur in dunklen Depots schlummern würden. Mal gibt es Porsche Traktoren zu sehen, mal das erste Elektromobil, den sogenannten „Lohner-Porsche“, der 1899 gebaut und 1900 auf der Weltausstellung in Paris gezeigt wurde.
Porsche Museum Ausstellungsfläche Im Erdgeschoss gibt es noch die Museumswerkstatt sowie das Firmenarchiv. Hier kommt man aber nicht immer rein, kann aber hinein schauen, da es voll verglast ist und sieht somit noch den ein oder anderen Porsche-Schatz herum stehen.

„Für Porsche Fans und Rennsport begeisterte Besucher ist das Porsche Museum eine gute Wahl und gehört unbedingt auf die To Do Liste für einen Stuttgart Besuch.“

Tipp:

Wer bei einem Stuttgart Besuch vor hat sowohl das Porsche Museum als auch das Mercedes Benz Museum zu besuchen, der sollte unbedingt zuerst in das Porsche Museum gehen. Anders herum wird man vermutlich die Ausstellung des Porsche Museums etwas enttäuscht verlassen.
Porsche Museum 911er Autobahnpolizei Das Porsche Museum stellt seine Fahrzeuge zwar in einem modernen Gebäude aus, doch ist die Präsentation meiner Meinung nach eher sachlich, etwas langweilig bis klassisch. Bei meinem ersten Besuch war ich in einer guten halben Stunde durch die Ausstellung gelaufen.

Neben dem obligatorischen Museumsshop kann das Porsche Museum mit drei Gastronomieangeboten aufwarten. Quasi für jeden Geldbeutel das Richtige.

„Für das Gastronomieangebot gibt es vierzehn Kühl- und zwei Tiefkühlräume im Porsche Museum“

Kaffeebar (Dienstag bis Sonntag 09:00 – 16:00 Uhr)
Boxenstopp (Dienstag bis Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr)
Christophorus (Dienstag bis Samstag 11:30 – 14:30 Uhr & 17:30 – 00:00 Uhr)
Das Christophorus ist im Old American Diner Stil eingerichtet und bietet unter anderem, im eigenen Keller geräuchertes Beef Steak aus den USA an. Daneben besitzt es einen Weinkeller sowie eine direkt angeschlossene Cigarrenlounge.
Das Christophorus habe ich bisher noch nicht getestet. Die beiden anderen Angebote sind preislich und qualitativ für eine Museumsgastronomie absolut in Ordnung.
Porsche Museum Architektur Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag von 09:00 bis 18:00 Uhr, Montags geschlossen

Preise
Erwachsene: 8 Euro
Ermäßigt: 4 Euro

Anfahrt
Auto: Porscheplatz 1,  70435 Stuttgart-Zuffenhausen
S-Bahn: S6 Richtung „Leonberg“ bzw. “ Weil der Stadt“ bis Haltestelle „Neuwirtshaus“
Bus: Linien 501, 502, 503, 503M und 591 bis Haltestelle „Porsche“

Ein Kommentar:

  1. Helga Dietenberger

    Ja, mein Lieber, du hast vollkommen Recht, will man beide Automobilmuseen besuchen sollte man unbedingt mit Porsche anfangen und dann zum Mercedesmuseum fahren. Sonst ist man – ausser von der Architektur – doch sehr enttäuscht.
    Für mich als Nicht-Automobil-Fan war die historische Einordnung der Automobile bei Mercedes unheimlich Interessant.

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