<style>.lazy{display:none}</style>Hamm, Westfalen - Ein Ausflug - Reise Blögle
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Hamm, Westfalen – Ein Ausflug

Hamm se schonmal was von dieser Stadt gehört? Nein? Dann wird es Zeit! Ich war in Hamm zu Besuch und wurde positiv überrascht.

Anreise nach Hamm

Mit der Bahn

Der Hauptbahnhof Hamm ist an das Intercity- und Intercity-Express- Netz der Deutschen Bahn angeschlossen und somit bestens aus allen Richtungen zu erreichen.  

Mit dem Auto

Die stadt Hamm ist von allen Seiten über die Autobahnen A1, A2 und A445 und diverse Bundesstraßen bestens erschlossen. 

Mit dem Fahrrad

Hamm ist in das große Radwegenetz im radrevier.ruhr eingebunden und kann daher prima in große und kleine Radtouren als Programmpunkt mit einbezogen werden. Allein in und um Hamm herum gibt es rund 170 Kilometer beschilderte Radrouten. Davon verbinden elf beschilderte Radrouten jeden Ortsteil mit der Stadtmitte. Rund um die City verläuft die ‚Fahrrad-Promenade‘ mit 3,5 Kilometer durch die grünen Ringanlagen. Das alles verbunden mit immer wieder tollen Blicken auf die Stadtsilhouette. Dabei ist in Hamm das Radfahren auf den breiten Wegen und mit den langen Grünzeiten an den Ampeln wirklich angenehm.  

Einleitung

Tja, Hamm. Ehrlich gesagt hatte ich vor meinem Besuch noch gar keine Vorstellung von der Stadt. Also beste Voraussetzungen für mich um mal wieder unvoreingenommen auf Entdeckungsreise zu gehen. 

Mein erster Eindruck war eher ernüchternd. In der Stadtmitte viele Nachkriegsbauten. Auch der Einzelhandel ließ auf eine eher strukturschwache Stadt schließen. Zudem auch ein hoher Leerstand an Gewerbefläche. Im großen und Ganzen lädt Hamm zum Samstäglichen Stadtbummel also eher nicht ein. Dafür hat mich im Anschluss aber die Stadt doch sehr positiv überrascht. Hamm bietet viel für ihre Bürger und Besucher. Von tollen Kultureinrichtungen, vielen schönen Grünen Ecken über vielfältige Freizeitmöglichkeiten bis hin zu außergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Hamm musste sich nach dem zweiten Weltkrieg quasi neu erfinden. Da in Hamm Europas größter Verschiebebahnhof stand war die Stadt ein strategisches Ziel der Alliierten. Dies hatte zur Folge, dass Hamm massiv bombardiert wurde und dadurch nahezu komplett dem Erdboden gleich gemacht wurde. Historische Gebäude die einer Stadt Charme verleihen findet man daher in Hamm nur vereinzelt.

Der Strukturwandel weg vom Bergbau und der Eisenproduktion im letzten Jahrhundert stellte die Region und die Stadt vor große Herausforderungen. Heute gibt es in Hamm nur noch ein paar wenige große Arbeitgeber. Man setzt unter anderem auf Tourismus und Freizeit. Denn der “Pott”, wie das Ruhrgebiet liebevoll genannt wird, ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Grünen Idyll geworden. 

Allen Widrigkeiten zum Trotz ist Hamm mittlerweile ein attraktiver Ort für Erholung und Freizeitaktivitäten geworden.  

Hamm entdecken

Mittelalterliche Stadtmauer

Wie schon erwähnt gibt es nur sehr wenige historische Gebäude. Hier und da sieht man noch das für die Region typische Fachwerk an einzelnen Häusern. Da es aber auch früher meist unter Putz verborgen lag fällt es heute nicht unbedingt im Stadtbild auf. 

Ein kleiner Rest der mittelalterlichen Stadtmauer hat man 1985 unter der Fahrbahn gefunden. 19 Meter davon hat man freigelegt. Allerdings fristen die ein eher unscheinbares Dasein am Nordenwall. Zu finden ist es aus östlicher Richtung kommend kurz vor dem Kreuzungsbereich des Nordenwall auf der linken Straßenseite.

Ringanlage 

Ein weiterer Teil der ehemaligen Stadtbefestigung ist seit 1914 der gärtnerisch gestaltete Ostring. Vorausgegangen war die Verlegung von Lippe und Ahse im Zusammenhang mit dem Bau des heutigen Datteln-Hamm-Kanals 1910 bis 1914. Anstelle des alten Ahselaufs und der Stadtgräben wurde eine Ringanlage zum flanieren geschaffen. 
Von der ehemaligen Flaniermeile sind noch der Musikpavillon, so wie der Bärenbrunnen erhalten geblieben. 

Bergbau/Zechen

Der Bergbau war über ein Jahrhundert lang prägend für die Region rund um Hamm. Dabei war die alte Stadt Hamm nie ein Bergbaustandort. Nur die angrenzenden Gemeinden, die heute ein Teil der Stadt Hamm sind, hatten Zechen. Trotzdem war von 1861 bis 1994 die Stadt Hamm Sitz des Bergamts. In der Stadt selbst erinnern noch heute Zeugnisse an diese Epoche. So steht das alte Bergbauamt von 1913 bis zur Schließung 1994) noch immer in der Goethestraße 6. Der Fußgänger kann im Stadtgebiet sieben Bergbau-Ampeln entdecken.

Bergbau lässt sich außerhalb des Zentrums auch noch auf verschiedenste Arten erleben. Sei es auf der Fläche der Kissinger Höhe, oder entlang der Haldenzeichen (siehe “Weitere Aktivitäten in Hamm”)

Bad Hamm

Hamm hat auch eine Bädergeschichte. Zugegeben nicht besonders groß, aber dennoch war es ein wichtiger Teil der Geschichte. Schon um 1517 muss es einen sogenannter Gesundbrunnen gegeben haben. In den 1875 entdeckte man in Werries bei Probebohrungen für Steinkohle zwar kein schwarzes Gold, dafür aber eine Solequelle. Dieser Hammer Brunnen leutete die Bädergeschichte in Hamm ein. Den Anfang von Bad Hamm bildeten zwei Wannen aus Eichenholz die mit der Sole befüllt wurden. Der Überschuss wurde in die Lippe abgeleitet. 

Die Sole in Werries hatte einen Salzgehalt von etwa 8 %, war kohlensäurehaltig und etwa 33 °C warm. Da Hamm aber Geld brauchte wurde die Saline der Nachbarstadt Unna verkauft. Diese baute den Bäderbetrieb in den 1880er Jahren aus. Das Salzwasser von Werries musste durch eine 25 Kilometer lange, gusseiserne Rohrleitung nach Unna transportiert werden. Die Stadt Hamm sicherte sich jedoch das Recht gegen Bezahlung die Sole mitnutzen zu dürfen. In Hamm entstand 1882 immerhin ein kleines Badehaus neben dem Schützenhof mit je acht Wannen für Damen und Herren. In der nachfolgenden Zeit entwickelte sich ein kleiner, aber feiner Bäderbetrieb. Ein richtigen Aufschwung erfuhr Bad Hamm erst wieder in der NS-Zeit. Zwischen 1933 und 1945 hieß hier das Ziel “Hebung der Volksgesundheit”. 1955 erfolgte die Streichung von Bad Hamm als Kurort aus der Liste der Sozialversicherungsträger. Das läutete das Ende der Bäder-Ära in Hamm ein. 1960 brach die Stadt Hamm dann die Badeanlagen ab. Die Quelle in Werries sprudelte weiter bis 1972. Seit 1963 wird die Sole bei der Behandlung von Haut- und Atemwegserkrankungen sowie bei orthopädischen Indikationen in der “Klinik für manuelle Therapie” eingesetzt. 

Ein Überbleibsel ist das Kurhaus Bad Hamm. Es liegt inmitten des Kurparks mit seinen alten Baumbeständen und den Kurpark-Teichen. Um etwas an die Bäder Tradition vergangener Tage anzuknüpfen wurde 2008 das neue Gradierwerk im Kurpark eingeweiht. Es ist 42 Meter lang, 11 Meter breit und 9,60 Meter hoch. Perfekt um etwas Wellness bei einem Spaziergang zu machen.

Oberlandesgericht Hamm 

Was ist jetzt an einem Oberlandesgericht so spannend fragt ihr euch vielleicht? Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm ist das größte OLG in der Bundesrepublik Deutschland. Der Bezirk mit seinen fast 22.000 km² Fläche umfasst zusammen mit dem Münsterland, Ostwestfalen/Lippe, dem Sauer- und Siegerland und dem Ruhrgebiet fast zwei Drittel der Fläche Nordrhein-Westfalens. Das OLG ist auch von überall her gut sichtbar. Das 60 Meter hohe Hochhaus ist auch das höchste Bürogebäude der Stadt Hamm.

Pfarrkirche St. Agnes 

Auch die katholische Pfarrkirche St. Agnes hatte mit sinkenden Besucherzahlen zu kämpfen. Die Kirchenoberen der Pfarrkirche waren daher in den 2000er Jahren auf der Suche nach neuen Konzepten. So wurde 2012 der Kirchenraum verändert. Die klassischen Bankreihen verschwanden und machten einem Ellipsenartigen Stuhlkreis um den Altar und das Ambo herum Platz. 2017 kam dann ein neues Highlight im ehemaligen Chorraum dazu. Ein begehbares Taufbecken, auch Baptisterium genannt. Das Becken ist in den Boden eingelassen und ist 3,8 Tonnen schwer und hat einen Durchmesser von 2,9 Metern. Es ist eine uralte Form des Taufens. Der Taufbewerber steigt über Stufen in das Taufbecken hinunter und kann dann so das Taufsakrament empfangen. 

Museen in Hamm

Eine große Museumsvielfalt gibt es in Hamm nicht. Dennoch sind beide folgende Museen einen Besuch wert.

  • Gustav Lübcke Museum
    Zentral am Bahnhof gelegen zeigt das Haus unter anderem Ausstellungen zur Stadtgeschichte, zu Material-, Funktional- und Designgeschichte, sowie die im Ruhrgebiet größte Sammlung altägyptischer Kunst.
  • Museum für Betonbohr- und -sägemaschinen
    Eher ein unbekanntes Museum. Es beschäftigt sich seit 2018 mit der Geschichte alter Betonbohr- und -sägemaschinen. Von der Kettensäge über die Seilsäge bis zur Kernbohrmaschine gibt es dort allerlei interessantes zu erfahren.

Tierpark Hamm

Der Tierpark Hamm ist ein kleiner, aber feiner, wissenschaftlich geführter Zoo. Er beherbergt rund 550 Tiere und ungefähr 80 Arten. Die zoologischen Höhepunkte sind sicherlich die Borneo-Gibbons und die Madagaskar-Fossas. Aber auch die Tyras gibt es nicht überall zu sehen. Für Kinder ist das begehbare Känguru Gehege etwas tolles. Wer mal etwas ganz besonderes Erleben möchte, der sollte sich für eine Nachtführung anmelden. Die finden regelmäßig statt. Mit einem Tierpfleger geht es dann, ausgestattet mit Taschenlampen, auf einen etwa zweieinhalb Stunden langen Rundgang durch den Zoo. Dabei gibt es die Möglichkeit den Pfleger mit Fragen zu löchern und die ein oder anderen Tiere zu füttern. Bei meinem Besuch durfte ich Stachelschweine und Giraffen füttern. Toll!

Maximilian Park Hamm

Die Zeche Maximilian (1912-1943) war eine der Zechen vor den Toren der Stadt. Nach der Schließung wurde das Gelände und die Gebäude sich selbst überlassen. Für die erste Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens 1984 wurde das Gelände zm 22 ha großen Maximilian Park umgewandelt. Das ganze Jahr über erstrahlt der Park mit seiner Blumenpracht und bietet die verschiedensten Kulturevents. 

Als Höhepunkt verwandelte der Künstler Horst Rellecke die Kohlenwäsche der ehemaligen Zeche Maximilian in eine begehbare Plastik. Der Glaselefant war geboren und ist heute weit über das Ruhrgebiet hinaus bekannt.Fährt man im gläsernen Aufzug (dem Rüssel) nach oben kann wird man mit einem wunderbaren Panoramablick über das gesamte Parkgelände, über die Stadt Hamm und über das grüne westfälische Umland belohnt. Nachts leuchtet der Elefant mit Hilfe von 22.000 LED-Lämpchen und wird so zur Lichtkunst.

Der Glaselefant in Zahlen:
Länge: 53 m, Höhe: 35 Meter, Breite: 18 Meter
Stoßzahn Länge: 7 Meter
Auge Durchmesser: 2 Meter
Die Aussichtsplattform befindet sich in 29 Meter Höhe.

Mit der Bus-Ringlinie kommt man aus allen Stadtteilen Hamms zum Maximilianpark.

Maximare Erlebnistherme

Hamm hat auch eine Erlebnistherme für die ganze Familie. In der Aquawelt können sich Groß und Klein austoben. Für die größeren gibt es dann noch ein große Sauna- und Wellnesswelt. In der Maximare Erlebnistherme kann man so auf rund 15.000 Quadratmetern durchatmen und sich richtig wohlfühlen. Für das leibliche Welt wird im Café Mare gesorgt.

Weitere Aktivitäten in Hamm

  • Kanu-Paddeln oder Stand Up Paddling auf der Lippe
  • Wasserskifahren oder Wakeboarden auf dem Haarener See
  • Wandern durch die Lippeaue, oder entlang der fünf sog. Haldenzeichen im Lippepark Hamm
  • Fahrradtouren durchs Ruhrgebiet und entlang der Lippe.
  • Naturerlebnis Kissinger Höhe
    Auf einer alten Halde wurde ein 39 Hektar große Fläche zur Naherholungsfläche ummodeliert. So sind im Walkingpark rund 17 km Wanderwege ganz bewusst mit Steigungen von teilweise 4 bis zu 16 % angelegt worden. Spazieren, Walking, Jogging oder einfach nur über einen Barfußpfad gehen

Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel

Seit 2002 steht mitten in einem Industriegebiet der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel. Der Hammer Architekt Heinz-Rainer Eichhorst hat sich dabei streng an die Vorlage und den Stil des Kamakshi-Tempels im südindischen Kanchipuram gehalten. Der Tempel ist der Göttin Kamadchi, die „die Wünsche von den Augen abliest“ oder die „mit den Augen der Liebe“, gewidmet. Er ist nach dem Neasden-Tempel in London der zweitgrößte hinduistische Tempel in Europa. Höhepunkt ist das jährlich stattfindende, 14 Tage andauernde Tempelfest. Dieses Hindufest besuchen in der Regel um die 15.000 Menschen aus Nah und Fern. 

Lippeaue

Die Lippeaue ist ein wahrer Naturschatz. Entlang der Lippe, zwischen Hamm und den Kreisen Warendorf und Soest, erstreckt sich eine Auenlandschaft. Hier findet man frei grasende Kühe und andere auentypischen Tiere wie der seltene Wachtelkönig, der Kammmolch oder die Schwanenblume. Die Lippeaue liegt östlich von Hamm ist nicht nur Naturschutzgebiet, sondern auch ein nach Fauna-Flora-Habitat Gebiet (FFH) und Vogelschutzgebiet. Es gehört zu einem europaweiten Netz von Schutzgebieten, das als „Natura 2000“ bezeichnet werden. Erlebbar ist die Lippeaue auf dem ausgewiesenen  Lippeauen-Pfad, sowie den Beobachtungstürmen und mit einigen Informationstafeln.

Lippe-Fähre LUPIA 

Seit 2013 verbindet die Lippe-Fähre LUPIA die südliche (Stadt Hamm) und nördliche Lippeaue (Kreis Warendorf) auf direktem Wege. Sie liegt auf Höhe des Schloss Oberwerries und kann von Wanderern und Radfahrern zum Übersetzen über die Lippe genutzt werden. Die Fähre kann in der Regel zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang (ca. 7-20 Uhr) kostenlos genutzt werden. Der Name „Lupia“ ist der römische Name für die Lippe. Genau wie die Römer müssen auch die Lupia-Passagiere auf Muskelkraft setzen. Einen Fährmann gibt es nicht. Wer den Fluss überqueren möchte, muss die Fähre mit dem Seil und der Kraft der Strömung übersetzen.

Ausflüge

Hamm liegt äußerst zentral zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. So gibt es unzählige attraktive Möglichkeiten von Hamm diverse Tagesausflüge zu unternehmen. Sie bieten sich zum Beispiel die Städte Unna, Dortmund, Essen, Hagen, Lünen, oder Münster für einen Besuch an. Aber auch ein Ausflug zu den Schlössern des Münsterlandes ist perfekt von Hamm aus zu unternehmen.

Übernachten in Hamm

Obwohl Hamm weder typische Touristen-Destination, noch große Messen etc. hat gibt es dennoch für jeden Geldbeutel die passende Unterkunft zu finden. Hier eine kleine Auswahl. 

Hammer oder Hammenser ?

Diese Frage stellt sich in der Tat nicht nur ein Besucher der stadt Hamm. Auch die Einheimischen sind sich da nicht wirklich ganz einig. Fragt man alteingesessene Bürger bekommt man die Antwort „Hammenser“. Dieser Ausdruck kommt aus dem Plattdeutschen. In Hamm nannte man Anfang des Jahres 1700 noch den eingesessenen Bürger den „Hämmischen“. Am Ende des 18. Jahrhunderts war dann im Sprachgebrauch aus den Hämmischen die „Hamschen“ geworden. Anfang des 19. Jahrhunderts hat man dann im Sprachgebrauch den alteingesessenen Bürger schon „Hammenser“ genannt und man sprach erstmals bei Zugezogenen von den „Hammern“. Aber Achtung! Nicht zu verwechseln mit dem “Hammer”, einem groben Werkzeug!

Hamm wir alles? Ich glaube das wichtigste habe ich versucht euch zu erzählen. Aber jeder sieht so eine Stadt ja anders. Ein paar Blogger Kollegen und Kolleginnen haben über Hamm auch schon berichtet. Auf der Internet Seite der Stadt könnt ihr zu den einzelnen Artikeln gelangen.

Zu dieser Reise wurde ich eingeladen von
der Stadt Hamm

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