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Das Gästehaus der Landesvertretung BW in Berlin

Bei meinem letzten Besuch der Landesvertretung Baden-Württemberg konnte ich ja leider die Zimmer im Gästehaus nicht anschauen, da diese wegen Sitzungswoche voll belegt waren. Das konnte ich diese Woche anlässlich des Bloggertreffens von BWjetzt nachholen.

Die luden in die Landesvertretung Baden-Württemberg am Vorabend der re:publica und wer mochte durfte eine Nacht im Gästehaus dran hängen. Ich muß wohl nicht erwähnen das ich mich sofort dafür gemeldet habe, oder?
BWjetzt Bloggertreffen in der Landesvertretung BW, Berlin

Ich meldete mich also an der Pforte wie sonst an einem Hoteldesk an, bekam meinen Zimmerschlüssel sowie den Token für den separaten Zugang zum Gästehaus. Von dort geht man an der Westseite der Landesvertretung zum Gästehauseingang und läuft oder fährt mit dem Aufzug ins Gästehaus.

Mein Zimmer war schnell gefunden. Wie das ganze Haus, so sind auch die Zimmer hell und schlicht gehalten. Das ist aber keines Falls unangenehm oder störend. Im Gegenteil. Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und verfügen vom Das ist aber keines Falls unangenehm oder störend. Im Gegenteil. Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet und verfügen vom Flachbild-TV über, Telefon, free WiFi, Fön bis zum Tressor im Schrank alles was man so in einem Hotel erwarten würde. Der Name Gästehaus ist daher, typisch Schwäbisch, eher Understatement. Auch in den Zimmern hat man das Gebot eingehalten möglichst viel mit heimischen Produkten auszustatten. So bekommt man eine Flasche Ensinger Mineralwasser zur Begrüßung mit einem süßen Gruß aufs Zimmer, es liegt ein Geo Saison Heft „Baden-Württemberg“ bereit oder im Bad liegt die typisch rote Speick-Seife parat.
Lediglich beim „Bitte nicht stören“-Türhänger wurden die Ost-Ampelmännchen verwendet. Schade eigentlich. Denn mir wäre sofort ein heimatlicher eingefallen:
Für Rot, bitte nicht stören“ hätte ich „No et hudla“ genommen und
für Grün, „bitte das Zimmer sauber machen“ böte sich ja „Kehrwoche“ gerade zu an.
Na, mal schauen, vielleicht war das ja eine Anregung. Das Badezimmer ist mit schönen großflächigen Fließen ausgestattet. An sich auch hier alles einwandfrei. Lediglich zumindest in meinem Zimmer ist der Duscheinstieg etwas sehr schmal ausgefallen. Statt der Mauer zur Toilette hin hätte man hier wohl lieber eine Glastüre gesetzt. Da auch im Gästehaus die Badezimmer fensterlos sind gibt es dafür Lüfter. In meinem Zimmer war dieser extrem laut. Das können übrigens namhafte Lüfter-Hersteller aus Baden-Württemberg besser.

Die Beleuchtung im Zimmer ist gut. Nur bei der Nachttischlampe hat man sich etwas in Größe und Lichtstärke vertan. Diese könnte man locker auch als Höhensonne nutzen. Hier wäre zumindest eine Dimm-Funktion wünschenswert.

Die Fenster lassen sich kippen bzw. sogar ganz öffnen. Der Blick geht direkt zur angrenzenden Indischen Botschaft. Man kann die Fenster zum schlafen gut verdunkeln.
Aber das tollste Zimmer bringt ja nichts wenn das Bett nichts ist. Und hier kann ich nur hochachtungsvoll meine beiden Daumen hoch halten. Man liegt auf der Matratze absolut entspannt. Das Deckbett ist genau richtig und die beiden unterschiedlichen Kissengrößen sind wunderbar. Ich hab jedenfalls super geschlafen und wollte am nächsten Morgen eigentlich gar nicht aus den Federn.

Das natürlich am anderen Morgen auch das Frühstück getestet wurde ist selbstverständlich.

Der Frühstücksraum ist hell, freundlich, sachlich gehalten. Farbtupfer kommt durch ein Panoramabild des Stuttgarter Kessels mit Fernsehturm.
Das Frühstücksbuffet ist schön angerichtet. Nicht zu viel und nicht zu wenig, gerade richtig. Auch hier ist oberste Devise: Alles Gute kommt aus Baden-Württemberg.
Dazu steht auf jedem Tisch eine Frühstückskarte in der man nachlesen kann woher was auf dem Frühstücksbuffet kommt.
Ich habe lediglich versäumt zu fragen ob auch der Kaffee aus dem Ländle kommt. Bei uns gibt’s ja auch einige leckere Röstereien.

Fazit:

So ein Aufenthalt geht leider viel zu schnell zu Ende, aber ich mußte ja auch mal wieder zum Kunden Brötle verdienen.
Wer mal nach Berlin kommt, ruhig und direkt am Tiergarten übernachten möchte, der sollte einfach mal unverbindlich im Gästehaus nachfragen ob Zimmer frei sind. Außerhalb den Sitzungswochen hat man da oftmals gute Karten. Preis/Leistung sind hier absolut im Einklang!

Ade

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