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Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb

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Die Eiszeithölen der Schwäbischen Alb wurden am 9.Juli 2017 im Rahmen ihrer 41. Welterbekomiteesitzung (2.-12. Juli 2017) in Krakau in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Es geht dabei um die Eiszeithöhlen im Ach- und Lonetal, etwa 20 Kilometer von Ulm entfernt.
Die Eiszeithölen sind damit sind die „Höhlen der ältesten Eiszeitkunst (K/2017)“ nun die 42. Welterbestätten Deutschlands.

Eiszeithöhlen

Achtal

  • Sirgensteinhöhle
  • Hohle Fels
  • Geißenklösterle.

Lonetal

  • Bocksteinhöhle mit dem Bocksteintörle
  • Hohlenstein Stadel-Höhle
  • Vogelherdhöhle.

In diesen Eiszeithöhlen wurden die bedeutendsten Funde der Eiszeit gemacht. Hier wurden die Venus vom Hohlen Fels, der Löwenmensch, Flöten und andere spannende Objekte gefunden. Allesamt sind sie zwischen 35000 und 43000 Jahre alt.

Allerdings wurden nicht die sensationellen Fundstücke auf die Liste genommen, sondern die Fundlandschaften da diese noch heute nahezu unverändert vorzufinden sind. Dazu gehören auch die Landschaften um die Höhlen weil auch die Blicke aus den Höhlen heraus zur Aufnahme in die Liste führten. Damit ist auch die Schwäbische Alb als Landschaft wieder einmal geadelt worden.

Für den Tourismus ist das natürlich sensationell! Im Juni des selben Jahres wurde das „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ als „Nachhaltige Tourismusdestinationen“ ausgezeichnet.
Aktuell ist die Schwäbische Alb damit die nachhaltigste Tourismusdestination Deutschlands!

Nun steht die Schwäbische Alb also auch noch auf der UNESCO-Welterbeliste in einer Reihe mit dem Machu Picchu in Peru, dem Taj Mahal in Indien oder auch mit Stonehenge in Großbritannien.


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