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Tripsdrill – Erlebnispark mit Wildparadies und Natur Resort

Der Erlebnispark Tripsdrill bietet über 100 Attraktionen. Hier erfährst Du was Du alles bei Deinem Besuch bei Heilbronn Erleben kannst.

Tripsdrill, eine Familiengeschichte

Tja, Tripsdrill kannten schon die Römer. Ja, kein Witz.

Die Namen Tripsdrill, bzw. der ehemalige Weiler “Treffentrill” am Fuße des Michaelsberg bei Cleebronn, gehen auf den römischen Hauptmann Trepho zurück. Dieser gründete den Ort und nannte ihn zu Ehren seiner Frau Truilla “Trephonis truilla”.
Tripsdrill wird übrigens noch heute in der näheren Umgebung als „die Trulla“ bezeichnet.

1929 begann dann die Geschichte des Freizeitparks “Tripsdrill”.Die Fischers im Weiler Treffentrill hatten Landwirtschaft und betrieben zum Nebenerwerb eine Gastwirtschaft.  Damals gab es an jeder Ecke eine Gastwirtschaft und so wurde der ein oder andere Wirt kreativ, um Besucher in sein Lokal zu ziehen. Auf dem landwirtschaftlichen Grundstück, auf dem die Gastwirtschaft stand, war nebenan die alte Mühle, die erstmals 1757 erwähnt wurde. Ursprünglich war dies die “Belz-Mühle”. Diese Mühle wurde ursprünglich im Handbetrieb betrieben und wies keine Flügel oder Wasserräder auf. 1910 wurde die Mühle auf Wasserbetrieb umgestellt. 

1929 nahm sich Eugen Fischer die Mühle vor und ergänzte die Mühle mit vier dekorativen Mühlenflügeln und zusätzlich mit einer kleinen Rutschbahn. Die “Altweibermühle” wurde geboren.

Der Gründer von “Tripsdrill” Eugen Fischer wurde dann im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst eingezogen und kam nicht mehr zurück. Erst in den 50er Jahren nahm die Gastwirtschaft und die Altweibermühle wieder Fahrt auf und der Park begann zu wachsen. Die Familie Fischer war und ist dabei bis heute immer die treibende Kraft.

Seit über  90 Jahren geht es also in Tripsdrill gesellig zu. Kommst Du aus Baden-Württemberg? Dann frag mal Deine Großeltern. Wahrscheinlich waren sie schon früher mal in der Altweibermühle. Oder warst Du schon mal selbst als Kind dort?

Mittlerweile entstand aus der Gastwirtschaft mit der Altweibermühle der heutige Erlebnispark Tripsdrill. Die Konstante im Park ist dabei bis heute die Altweibermühle.
Der Erlebnispark Tripsdrill wirbt heute mit dem Motto “Schwaben anno 1880 – Mit Liebe gemacht.” So sind die Bereiche des Erlebnisparks immer in einem eher ursprünglichen Stil gehalten und auch die animierten Figuren sprechen schon mal im breitesten Schwäbisch. 
Der Park bildet in der wunderschönen Kulisse der Weinberge drum herum ein kleines schwäbisches Fachwerkstädtchen anno 1880. 

Erlebnispark Tripsdrill

Was 1929 mit der Altweibermühle begann, umfasst heute einen Erlebnispark mit angrenzendem Wildtierpark und einem Natur-Resort. Mit seinen über 90 Jahren gilt der Erlebnispark Tripsdrill als ältester Freizeitpark Deutschlands.

Der Erlebnispark Tripsdrill hat sich in den Jahren zu einem Familienpark entwickelt. Das Konzept setzt dabei nicht auf immer höhere und schnellerer Fahrgeschäfte, sondern vielmehr auf die Abwechslung und ein breites Angebot für alle Altersstufen. 

Die Älteste der über 100 Attraktionen ist die Altweibermühle. Sie gibt es seit Beginn 1929 an. Die ursprüngliche Mühle wurde allerdings 1949 durch einen Blitzschlag vollständig zerstört. Schon 1950 entstand an selbigen Ort die neue, etwas größere Altweibermühle.

Fun Fact: Seit 1970 gibt es in Tripsdrill auch eine Altmännermühle

Die ganze Parkanlage ist im ländlichen Fachwerkstil gebaut. Teile gehen auf den original Weiler Treffentrill zurück, andere Teile lehnen sich an das mittelalterliche Ulm an und die neuesten Berichte sind im Stil einer alten Industriehalle errichtet.

In den Wartebereichen, oder auch auf dem Gelände verteilt, sind immer wieder kleine, thematische Ausstellungen eingerichtet. So kann man beispielsweise während der Wartezeit an einer Achterbahn mehr über das alte Handwerk im Sägewerk erfahren.

Suppenschüsselfahrt

Viele Attraktionen lassen sich mit der ganzen Familie erfahren. Gemütlich geht es zum Beispiel bei der Suppenschüsselfahrt zu. Hier fahren die Gäste in überdimensionalen Suppenschüsseln durch bunte Blumenbeete und drehen sich dabei um die eigene Achse. 

Wiegen-Hochbahn

Etwas höher und etwas schneller geht es dann mit der Wiegen-Hochbahn weiter. Ein Spass für die ganze Familie. Auf der Fahrt in einem bunten Kinderwiegen aus Großmutters Zeiten fährt man schaukeln über die Strecke. 

Klohäuschen

Im Park kommt man auch an einem alten Klohäuschen vorbei. Hier lohnt es sich, einmal kurz zu halten und dem bruddeligen Schwaben zuzuhören.

Waschzuber-Rafting

Wenn es etwas wilder zugehen soll, dann ist das Waschzuber-Rafting sicher genau das Richtige für euch. Im Waschzuber gehts dann durch Stromschnellen und Wasserfälle. Im heißen Hochsommer optimal, um eine kleine Abkühlung zu bekommen.

Hier, wie auch bei den meisten Hauptattraktionen gibt es die sogenannte Baby-Switch Möglichkeit. Hier können sich beide Elternteile, die mit einem Kleinkind zu Besuch sind, an diesen Attraktionen mit der Fahrt abwechseln.

Badewannen-Fahrt

Die garantierte Abkühlung bekommt ihr sicherlich auf der Fahrt mit der Badewannen-Fahrt zum Jungbrunnen. Das ist eine Wildwasserbahn die einmal kurz Rückwärts im Schuss fährt und dann gehts mit der Badewanne 20 Meter hinauf zur Europas höchsten Wildwasser-Schussfahrt. Von dort oben saust ihr mit 65 km/h hinunter in den Burgsee. Wer da nicht nass wird, hat etwas falsch gemacht.

Mühlbach-Fahrt

Wenn das Deinen kleinen Kids zu wild ist, dann gibt es die Kinderversion, die Mühlbach-Fahrt. Hier gehts mit einem kleinen Mehlsäcken zum Schluss auf eine immerhin dreieinhalb Meter hohe Rampe. Das verspricht auch für Deine kleinen Kids viel Wasserspaß.

Doppelter Donnerbalken

Mit dem Doppelten Donnerbalken bietet der Erlebnispark Tripsdrill auch einen Freefall-Tower. Auf einem Donnerbalken wirst Du dabei hoch in ein Baumhaus gefahren. Dort oben kippt dann der Donnerbalken leicht nach vorn, bevor Du dann 15 Meter im freien Fall bis kurz vor dem Boden saust.  

Achterbahn „Volldampf“

Nicht ganz wie auf der Schwäbischen Eisenbahn geht es auf der Achterbahn „Volldampf“ zu. Volldampf ist eine Boomerang Achterbahn. Es geht zuerst rückwärts aus der Station heraus. Hier hast Du kurz einen tollen Blick auf den benachbarten Michaelsberg, bevor die Bahn dann mit Volldampf vorwärts mit rund 60 km/h durch die Station und die restliche Strecke düst. Die Fahrt macht echt Spaß und ist leider wie immer viel zu kurz. 

Achterbahn „G’sengte Sau“

Auf der Achterbahn „G’sengte Sau“ wirst Du sicherlich auch auf Deine Kosten kommen. Hier wirst Du auf eine wilde Kurvenfahrt geschickt. Gekrönt wird die Fahrt mit einem Waagrecht-Looping.

„Hals-über-Kopf“ Achterbahn

Wer so richtig durchgeschüttelt werden und die Fliehkräfte so richtig spüren möchte, der sollte sich in die „Hals-über-Kopf“ Achterbahn setzen. Sie ist ein sogenannter Suspended Thrill Coaster. Die Wagen dieser Achterbahn sitzen nicht auf der Schiene, sondern hängen unter der Schiene. Du sitzt dabei in Deiner Sitzschale und Deine Füße baumeln frei. So geht die rasante Fahrt bis auf 30 Meter hinauf und dabei drehst und windest Du Dich etliche Male.Ein echter Fahrspaß!

Katapult-Achterbahn „Karacho“

Du hast noch nicht genug? Dann ist eine Fahrt mit der Katapult-Achterbahn „Karacho“ sicher nicht verkehrt. Die Fahrt beginnt erst langsam. Dann wird der Wagen fast wie bei einem Raketenstart in einem Winkel von fast 90° auf 30 Meter Höhe katapultiert. Dabei beschleunigt der Wagen von 0 auf 100 km/h in atemberaubenden 1,6 Sekunden. Tolle Loops und heftige Kurven garantieren auch hier Adrenalin pur.

Ein Schmunzler bekommst Du am Ende, wenn Du aus der Bahn gehst. Am Eck steht eine Figur, die scheinbar eben auch mit der Bahn gefahren ist. Nur ihm scheint die Fahrt nicht bekommen zu sein, denn er muss sich erst einmal imns Faß übergeben.

Holzachterbahn „Mammut“

Eher nicht so wild, dafür aber etwas ganz Besonderes ist die Holzachterbahn „Mammut“. Die Holzachterbahn ist schon von Weitem zu sehen und je mehr man sich ihr nähert, desto gewaltiger sieht sie aus. Gefertigt wurde sie aus über 70.000 Einzelteilen. Das Holz dazu stammt komplett aus deutschen Wäldern. Insgesamt wurden dafür etwa 1000 m³ Kiefernholz, zwei Millionen Spezialnägel und eine Million Spezialschrauben verbaut.
Der Wagen wird auf 30 Meter hochgezogen und stürzt dann mit 85 km/h ins Vergnügen. Dabei holpert und rattert es gewaltig. Am Ende kommt man auch hier mit einem zufriedenen Grinsen heraus.

Informationen zum Erlebnispark Tripsdrill

  • Wer mit welcher Attraktion fahren kann, ist im Erlebnispark Tripsdrill relativ einfach geregelt. Bei einigen der Attraktionen sind ein Mindestalter oder eine Mindestgröße erforderlich. Generell gilt zudem, wer 8 Jahre oder älter ist, darf alles fahren. 
  • Der Erlebnispark Tripsdrill ist nicht das ganze Jahr geöffnet. Die Saison beginnt in den Osterferien und endet Anfang November.
  • An Wochenenden und zu Schulferienzeiten ist der Erlebnispark täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Unter der Woche sowie außerhalb der Schulferien ist er von 10 bis 17 Uhr geöffnet. 
  • Für kleine und große Pausen gibt es überall verteilt Rastmöglichkeiten, sowie Kioske oder auch Restaurants. 

Mein Tipp: Im Weinmuseum “Vinarium” kannst Du auch an einer Weinprobe teilnehmen.
Im angeschlossenen Laden werden auch Weine von lokalen Weinbauern angeboten.
Ebenso gibt es dort gegen Vorlage Deiner Eintrittskarte für jeden Besucher seit jeher ein “Tripsdrill-Gläschen” geschenkt. 

Wildparadies Tripsdrill

Der angeschlossene Wildpark gibt es schon seit 1972. Das Besondere? Mit dem Ticket für den Erlebnispark Tripsdrill hast Du auch freien Eintritt in das Wildparadies.
Hier allein kannst Du Dich mit Deinen Kindern schon gut einen halben Tag aufhalten. Hier gibt es auf rund 47 Hektar über 50, meist heimische Wildtiere zu beobachten. 
Auch spannend ist ein Besuch einer Flugvorführung der eigenen Falknerei.

Neben moderierten Fütterungen gibt es einen Walderlebnispfad, einen großen Abenteuerspielplatz mit Kletterwald, einen Streichelzoo und einen Barfußpfad.
Wer dabei Hunger bekommt, kann sich in der Wildsau-Schenke stärken.

Das Wildparadies Tripsdrill hat an 365 Tagen geöffnet

Natur Resort – Übernachten in Tripsdrill

Da mittlerweile der Erlebnispark Tripsdrill und der Wildpark Tripsdrill nicht mehr an einem Tag zu erleben sind, wurde 2010 das Natur-Resort eröffnet.

EInen Katzensprung entfernt liegt das Wildparadies Tripsdrill. Auch zum Erlebnispark ist es nicht weit. Zu Fuß in maximal 10 Minuten, oder mit dem “Schnaufenden Trullaner” Shuttle bequem gegen eine kleine Gebühr hin und her fahren. 

Im Natur-Resort kannst Du eine Nacht, ein Wochenende, oder einen ganzen Urlaub lang Glamping mitten in der Natur des Naturparks Stromberg-Heuchelberg erleben. Es stehen 20 gemütliche Schäferwagen und 48 komfortablen Baumhäuser zur Verfügung.

Glamping pur versprechen die Baumhäuser. Für 2 bis 4 Personen bieten Dir die rund 19 m” großen Baumhäuser Platz für ein Doppelbett und ein Stockbett. 35 m” stehen Dir zur Verfügung wenn Du mit 5 oder 6 Personen in ein Baumhaus ziehen möchtest. Dann habt ihr ein Doppelbett und 4 Einzelbetten auf der Galerie zur Verfügung.
Alle Baumhäuser verfügen über einen TV, eine Minibar und Kaffeepadmaschine, sowie  kostenfreies WLAN.
Deinen eigenen Sanitärbereich ist mit Dusche, WC und einem Fön und Spiegel ausgestattet. In der kalten Jahreszeit macht die Fußboden das Baumhaus schön warm.

Eher etwas bescheidener, aber dennoch mehr Glamping als Camping geht es im Schäferwagen zu. Auf gerade mal 13 m” hast Du hier Platz für bis zu 5 Personen. Untergebracht werden die in je einem Doppelbett und je zwei Hochbetten.
Auch bei der Ausstattung musst Du auf nichts verzichten. Es gibt einen Fernseher, einen kleinen Kühlschrank (Minibar), eine Kaffeepadmaschine und eine Waschgelegenheit. Ebenfalls ist kostenfreies WLAN vorhanden und in der kalten Jahreszeit sorgt eine Heizung für ein warmes Bett. 

Wer aufs WC muss, oder sich duschen möchte, der muss in das zentrale Badehaus pilgern. Aber selbst in der kälteren Jahreszeit lässt es sich dank Fußbodenheizung dort angenehm duschen.

Im Übernachtungspreis sind für die Baumhäuser und die Schäferwagen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet in der Wildsau-Schenke und der Eintritt ins Wildparadies inbegriffen. Tickets für den Erlebnispark Tripsdrill gibt es zu Sonderkonditionen. Leider sind Kinder nur bis zum vollendeten 3. Lebensjahr kostenfrei dabei. 

Übernachten auf Schwäbisch? Also doch Camping statt Glamping? Auch das ist kein Problem. Du kannst auf der Wiese beim Wildparadies Tripsdrill Dein Zelt aufschlagen.
Auch mit dem Wohnmobil kannst Du hierher kommen und übernachten.
Pro Person und Tag fallen dafür 5 Euro an. Die Nutzung der Toiletten und Duschen im Badehaus ist inbegriffen. 

Fun Fact

Schon zweimal unternahm die Eigentümerfamilie des Erlebnisparks Tripsdrill den Versuch, den Weiler von Treffentrill zu Tripsdrill umzubenennen. Sowohl 1935 als auch 1950 wurden die Anträge in der Gemeinde nicht stattgegeben.

Die Anfahrt nach Tripsdrill

Tripsdrill liegt im schönen Zabergäu, einer der landschaftlich reizvollsten Regionen des Heilbronner Landes – und gleichzeitig Teil des Naturparks Stromberg-Heuchelberg.

Mit dem Nah- und Fernverkehr

Mit der S-Bahn Linie S5 von Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) bis zum Bahnhof Bietigheim-Bissingen.
Ab dem Bahnhof Bietigheim-Bissingen mit der Buslinie 567 oder 572 bis nach Tripsdrill.
Ab dem Bahnhof Heilbronn bis zum Erlebnispark Tripsdrill mit der Buslinie 662.

Mit dem Auto

Tripsdrill ist über die vier großen Hauptautobahnen in Baden-Württemberg A5, A6, A8 und A81 gut erreichbar. Egal aus welcher Richtung, immer Richtung Cleebronn. Schon weit vorher ist jeweils Tripsdrill gut ausgeschildert.
Adresse für Navigationsgerät: Tripsdrill, Erlebnispark Tripsdrill Straße 1, 74389 Cleebronn
Parkplätze: Rund 4000 Parkplätze für Kfz, Motorrad und Co stehen bereit.
E-Autos: Fahrern von E-Autos stehen vor dem Erlebnispark Tripsdrill 10 Ladepunkte (keine Schnellladesäulen) zur Verfügung. Diese befinden sich auf der linken Seite des Hauptparkplatzes nahe des Haupteingangs und sind von der Einfahrt ausgeschildert.


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